record and PLAY

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Medienkompetenz durch Zugang zu Informationen und zu Medien: Jugendliche ab 12/13 Jahren erhielten einen mehrtägigen Workshop (Herbstferien-KW 44), in dem sie digitale Inhalte aus analogen Sounds erstellten. Der Handlungs- und SPIELraum der Jugendlichen sollte erfasst und genutzt werden, indem sie eigenständig akustische Inhalte generierten  und zu einem Clip/Hörstück/Soundgebilde verarbeiteten.

Ablauf:

Nach zwei Infoterminen am 19.10.2018 in den beiden Jugendeinrichtungen, und zwei kurzen Treffen zur Vorbereitung mit den Workshop-Leitern, begann der Workshop am 29.10.2019 im KUBU.
Es fanden sich über den Tag hinweg mehrere Jugendliche ein, die sich über die Inhalte des Workshops erkundigten.
Nach Gesprächen über Handynutzung allgemein und über die Nutzung von Programmen zur Bild- und Tonbearbeitung, begannen die Jugendlichen damit, sich mit der freien APP GarageBand zu beschäftigen.
Der Geräuschsuche in der Einrichtung folgten Feldforschungsaufnahmen.
Diese wurden in der APP zu Rhythmen, Beats und Sounds verarbeitet.
Am Mittwoch waren ein Teil der Jugendlichen von den Vortagen und Jugendliche von Refugio e.V. auf der Probebühne Hoch X und haben dort  sich sowohl mit dem Abspielen von “alten” Tonträgern beschäftigt (Platte, Tonband, Kassette), als auch mit der Aufnahme/ Verarbeitung von Tönen und Rhythmen auf und um die Probebühne herum.
Am vierten Tag wurden die Ergebnisse gesammelt und bei einer Video-Präsentation allen vorgeführt.

Werbung & Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt lief über die Website annette-geller.de und über die Webseite von Hoch X.

Reflexion:

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde kamen wir schnell auf das Thema mobile Devices zu sprechen. Wir wollten erfahren, für was die Jugendlichen diese nutzen. Social Media und Spiele waren dabei übereinstimmend Schwerpunkte. Wir fragten nach, wer den schon mal Musik (bspw. GarageBand) bzw. Videos (bspw. iMovie) auf dem Smartphone oder Tablet genutzt hat. Einige der Workshop-Teilnehmer hatten in diesem Bereich schon erste Erfahrungen gesammelt.
Wir erklärten anschließend unser Vorhaben und gingen direkt auf Geräuschsuche.
Zunächst war die Aufgabe für die Jugendlichen etwas befremdlich, doch nachdem wir am Tablet eine knarzende Tür so bearbeitet hatten, dass sie eher nach einer Violine klang, war das Interesse geweckt. Von da an sammelten die Teilnehmer selbstständig und mit Eifer Geräusche, bearbeiteten diese mit etwas Hilfe und so entstanden nach und nach kleine Musikstücke, die sich spätestens mit den Drums sehen bzw. hören lassen konnten.
Die Visualisierung der Soundergebnisse war den Jugendlichen geläufiger. Doch auch das nicht so vertraute Zusammenschneiden von verschiedenen Videoclips wurde schnell ein Selbstläufer.
Zum Schluss präsentierten wir die entstandenen Musikvideos über einen Beamer zusammen mit Pizza und Erfrischungsgetränken. Ein schöner Abschluss für einen gelungenen Workshop!